Wube Software hat die Pläne für das kommende Update 2.1 von Factorio und der Erweiterung Space Age vorgestellt. Nach rund acht Monaten Entwicklungszeit befindet sich das Update inzwischen in einer fortgeschrittenen Phase. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Komfortverbesserungen, kleineren Funktionen, Fehlerbehebungen, allgemeinem Feinschliff sowie Verbesserungen für Modder. Neue Planeten, Gegner, Forschungszweige oder Ressourcenketten sind hingegen ausdrücklich nicht geplant.
Interne Tests verlaufen erfolgreich
Vor wenigen Wochen absolvierte das Entwicklerteam einen umfangreichen internen Multiplayer-Testlauf. Dabei wurde eine besonders anspruchsvolle Spielkonfiguration gewählt, um mögliche Schwachstellen aufzudecken. Laut Wube verlief der komplette Durchgang über alle Planeten hinweg ohne größere Probleme. Weder schwerwiegende Fehler noch Desynchronisationen oder beschädigte Spielstände wurden festgestellt.
Experimental-Version noch im Juni geplant
In den kommenden Wochen soll eine geschlossene Beta-Phase starten. Verläuft diese erfolgreich, möchte das Studio die experimentelle Version von Update 2.1 noch bis Ende Juni veröffentlichen. Spieler müssen diese Version aktiv über Steam oder den integrierten Updater auswählen. Die Entwickler planen zudem, den experimentellen Status über den gesamten Sommer hinweg beizubehalten, damit Mod-Autoren ausreichend Zeit für Anpassungen erhalten.
Langfristiger Support statt weiterer Großupdates
Mit Version 2.1 sieht Wube Software die aktive Weiterentwicklung des Spielinhalts weitgehend abgeschlossen. Das Studio bezeichnet das Update als voraussichtlich letztes großes Inhaltsupdate für Factorio. Künftig soll der Schwerpunkt auf langfristigem Support, Fehlerbehebungen, Plattform-Kompatibilität und Modding-Funktionen liegen.
Neue Projekte und personelle Veränderungen
Bereits zuvor hatte das Studio angekündigt, neben Factorio an weiteren Projekten zu arbeiten. Dafür wurden mehrere neue Mitarbeiter eingestellt. Gleichzeitig verlassen einige langjährige Teammitglieder das Unternehmen. Besonders hervorgehoben wird dabei der Abschied von Modder und Entwickler Earendel, der maßgeblich an Space Age beteiligt war und künftig eigene Spiele entwickeln möchte.
Quelle: https://www.factorio.com/blog/post/fff-440