110 Milliarden Dollar inklusive Schulden, so viel ist die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount wert. Jetzt hat der neue Medienriese auch einen Namen. Paramount-Chef David Ellison hat am Freitag auf X verkündet, dass der fusionierte Konzern Skydance heißen wird. Der Abschluss ist für den 6. Oktober geplant.
Die Marken Paramount und Warner Bros. sollen trotzdem sichtbar bleiben. Laut Ellison sollte keine neue Firmenidentität eines der beiden Studios überstrahlen. Unter dem gemeinsamen Dach landen damit unter anderem Paramount Pictures, Warner Bros., HBO, DC, Nickelodeon, Cartoon Network und Adult Swim.
Auflagen für die Freigabe
Den Weg frei gemacht hat ein US-Bundesgericht, nachdem Paramount Vergleiche mit zwölf Bundesstaaten und der Autorengewerkschaft Writers Guild of America geschlossen hatte. Skydance muss in den ersten zwei Jahren mindestens 30 Kinofilme pro Jahr herausbringen, in den drei Jahren danach 32. Dazu kommen mindestens vier unabhängige Produktionen jährlich und 1,5 Milliarden Dollar zusätzliche Investitionen in den USA.
Gleichzeitig peilt der Konzern Einsparungen von über sechs Milliarden Dollar an. Ellison wird Chairman und CEO, der frühere Mattel-Chef Ynon Kreiz kommt als Co-CEO dazu. Sämtliche Auflagen und Zahlen zur Fusion hat Der Filmjournalist zusammengefasst.
Extern · Der Film JournalistAus Paramount und Warner wird Skydance: Milliardenfusion steht vor dem AbschlussSeite öffnen
Zu den Warner-Projekten, die künftig unter Skydance laufen, gehört auch der Game-of-Thrones-Kinofilm Aegon's Conquest. Der Starttermin steht bereits fest.
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Wird ein Konzern mit HBO, DC und Paramount unter einem Dach eher gut oder schlecht für Filme und Serien, und was sollte aus Paramount+ und HBO Max werden?