Gerade einmal rund 20 Millionen Dollar hat die politische Satire „Digger“ am Startwochenende weltweit eingespielt, acht Millionen davon in den USA. Regie führte Alejandro González Iñárritu, Tom Cruise ist Hauptdarsteller und Produzent.
Teuer war der Film obendrein. Offiziell liegen die Produktionskosten bei 125 Millionen Dollar, Branchenberichten zufolge waren es eher 150 bis 180 Millionen. Dazu soll Warner Bros. rund 100 Millionen Dollar ins Marketing gesteckt haben.
Bei den möglichen Verlusten gehen die Schätzungen auseinander. Euronews berichtet von 150 bis 200 Millionen Dollar, The Wrap spricht laut kino.de sogar von mindestens 250 Millionen und damit von einem Wert, der den bisherigen Rekordhalter John Carter erreichen oder übertreffen würde. Beides sind Berichte aus der Branche und keine Studioangaben. Die Zahlen aus dem Wrap-Bericht fasst kino.de in einem eigenen Artikel zusammen.
Extern · KINOSchwarzer Tag für Tom Cruise: „Digger“ droht zum schlimmsten Hollywood-Fiasko aller Zeiten zu werdenSeite öffnen
Pikant ist der Zeitpunkt, denn laut kino.de wurden die Zahlen ausgerechnet an dem Tag bekannt, an dem die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount abgeschlossen wurde, am 6. Oktober. Die Hintergründe zum Zusammenschluss und zum neuen Konzernnamen Skydance haben wir in einer eigenen News zusammengefasst.
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Seht ihr euch einen Film wie Digger im Kino an oder wartet ihr bei solchen Experimenten lieber aufs Streaming?