Bisher bekam bei Microsoft 365 Family und Premium jedes Mitglied eigene 1 TB OneDrive-Speicher, bei sechs Personen also bis zu 6 TB. Künftig steht dem gesamten Abo nur noch ein gemeinsamer Pool von 2 TB zur Verfügung. Microsoft begründet das mit mehr Flexibilität, weil der Speicher dorthin geht, wo er gebraucht wird. Wer in der Familie aber mehrere gut gefüllte Konten hat, rechnet das vermutlich anders.

Das aktuelle OneDrive-Icon. Bild: Microsoft (Wikimedia Commons, gemeinfrei)
Neue und hochgestufte Abos laufen seit dem 8. Oktober 2026 mit dem gemeinsamen Pool. Bestehende Abos wechseln bei der ersten Verlängerung ab dem 2. Mai 2027, davor ändert sich laut Microsoft nichts und vor der Umstellung kommt eine E-Mail. Wer vorher von Family auf Premium wechselt, landet früher im neuen Modell, ein Downgrade allein ändert dagegen nichts. Microsoft 365 Pro bringt 5 TB mit, Personal hat weiterhin 1 TB für eine Person.
Trotz Pool bleiben die Dateien privat, jedes Mitglied sieht nur seine eigenen. Wird das Limit überschritten, bleibt der Zugriff nach Angaben von Microsoft bis zu einem Jahr bestehen. In der Zeit lässt sich aufräumen oder Speicher bis insgesamt 10 TB dazukaufen. Bestandskunden in unterstützten Märkten können für den Übergang außerdem Bonusspeicher bekommen.
Die genauen Regeln zum Wechsel und zu den einzelnen Abos erklärt Microsoft in seinem Support-Artikel zu den Speicheränderungen.
Extern · support.microsoft.comChanges to Microsoft 365 storage | Microsoft SupportSeite öffnen
Wie viel OneDrive-Speicher braucht ihr wirklich, und würdet ihr bei 2 TB für die ganze Familie bei Microsoft bleiben?