Die Entwickler haben die komplette Gegner-KI neu gebaut. Das sei kein Balance-Patch, heißt es von ihnen, sondern ein Neustart, weil das alte System über die Zeit zu Spaghetti-Code geworden war. Das Update ist bereits live, und jeder Raid läuft damit anders ab als vorher.

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Gegner gehen jetzt in Deckung, halten Winkel, flankieren und nutzen es aus, wenn ihr nachladet oder euch heilt. Sie werfen Granaten unter Berücksichtigung von Deckung und achten darauf, die eigene Gruppe nicht zu treffen. Gruppen teilen Sichtungen, sichern sich beim Nachladen und suchen euch nach einem Kontaktabbruch gezielt ab, statt alle dieselbe Ecke zu stürmen.
Auch die Gegnerfraktionen unterscheiden sich jetzt. Bandits schießen zuerst, die Green Army wirkt diszipliniert, die Crimson Corporation geht vorsichtig mit viel Deckung vor, und die Hunters gelten als Wildcard. Bosse haben eigene Profile, Lazar bleibt zum Beispiel im Dorf und jagt euch nicht hinterher.
Gleichzeitig soll es fairer zugehen. Gegner wissen nicht mehr jederzeit, wo ihr seid, durch Wände wird nicht mehr geschossen, und Geräusche allein verraten einen ruhigen Spieler nicht. Gruppen ziehen während des ganzen Raids über die Karte, neue stoßen vom Rand dazu, und Schüsse ohne Schalldämpfer können die Hunters anlocken.
Zu Fraktionsstilen, Gruppenzahlen, Reaktionszeiten und Bossen sucht das Team weiter Rückmeldungen und will die Werte entsprechend nachjustieren.
Wie fies darf die KI in einem Extraction-Shooter werden, bevor der Spaß aufhört?