Die Entwickler von Elite Dangerous haben die Veröffentlichung des großen Updates „Operations“ verschoben. Statt wie geplant erscheint das Update nun im Juni. Als Grund wird zusätzlicher Entwicklungsaufwand genannt, um Qualität und Stabilität sicherzustellen.
Als Ausgleich erhalten Spieler bereits kurzfristig Zugriff auf das Standard-Modell des neuen Schiffs „Lynx Highliner“, das direkt mit Ingame-Credits verfügbar sein wird. Zusätzlich werden kostenpflichtige Upgrade-Pakete (Stellar und Galactic) zu reduzierten Preisen angeboten.
Neues Schiff: Lynx Highliner
Mit dem Lynx Highliner führt Zorgon Peterson erstmals ein auf Massentransport ausgelegtes Passagierschiff ein. Das mittelgroße Schiff kann bis zu 225 Passagiere befördern und setzt auf eine funktionale „Airliner“-Ausrichtung statt Luxus.
Besonderheiten sind mehrere Einstiegsrampen für schnelles Boarding, getrennte Zugänge für Kommandanten sowie eine starke defensive Auslegung mit einem großen und vier mittleren Hardpoints. Das Schiff ist vor allem für sichere Transport- und Rettungseinsätze konzipiert.
Operations: Koop-Missionen im Fokus
Das „Operations“-Update bringt ein neues mehrstufiges Missionssystem für Gruppen mit bis zu vier Spielern. Die Missionen werden über Stationsmenüs gestartet und sind in zwei Modi unterteilt: einen freien Mercenary-Modus ohne Einfluss auf Powerplay sowie einen strategischen Powerplay-Modus mit Fraktionsauswirkungen.
Spieler können Teams manuell zusammenstellen oder über ein Matchmaking-System beitreten. Dabei ist keine gemeinsame Position im Universum notwendig, da alle Teilnehmer vor Missionsbeginn in eine zentrale Instanz versetzt werden.
Erste Einblicke in den Ablauf der neuen Missionen zeigen die folgenden Beispielvideos:
Elite Dangerous | Operations Example
YouTube
Elite Dangerous | Operations Example 2
YouTube
Elite Dangerous | Operations Example 3
YouTube
Missionstypen und Ablauf
Zum Start werden mehrere Szenarien verfügbar sein, darunter Angriffe auf Megaschiffe, Rettungsmissionen in brennenden Stationen oder die Jagd auf Piratenbosse. Jede Operation besteht aus mehreren Phasen mit steigendem Schwierigkeitsgrad.
Zentrale Drehscheibe ist der sogenannte „Operation Runner“, ein spezielles Schiff, das als Spawnpunkt, Reparaturstation und Extraktionsort dient. Gefallene Spieler kehren dorthin zurück und können schnell wieder ins Geschehen eingreifen.
Belohnungen und neue Währung
Mit Operations wird eine neue Währung eingeführt: Merc Coin. Diese wird ausschließlich durch das Abschließen von Missionen verdient und kann für Module, Ausrüstung und Blaupausen verwendet werden. Zusätzlich erhalten Spieler Credits, Materialien und im Powerplay-Modus auch Merits.
Die Höhe der Belohnungen hängt vom Schwierigkeitsgrad der Missionen ab. Geplant ist außerdem, das System nach Release kontinuierlich um neue Inhalte und Belohnungen zu erweitern.
Wie bewertet ihr die Verschiebung und das neue Koop-System im Vergleich zu bisherigen Inhalten?